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Marcel Deiss

Warum Weine vom Weingut Marcel Deiss

Die Domaine heißt zwar „Marcel Deiss“, der Charakterkopf hinter den außerordentlichen Weinen ist aber der Sohn von Marcel, Jean-Michel Deiss. Ein geradliniger Visionär, der im traditionsbewussten Elsass über dreißig Jahre gegen die Autoritäten gekämpft hat, um sein Anliegen „Terroir, Terroir, Terroir“ in die Flasche bringen zu können. Und zwar ohne sich strafbar zu machen. Gemischter Anbau verschiedener Rebsorten war dort nämlich lange Zeit verboten!

Jean-Michels Credo lautet: „Es ist nicht die Rebsorte, die den Wein prägt, sondern das Land, auf dem er wächst. Sie fragen bei Mozart ja auch nicht, wie viel Prozent Klarinette in seiner Musik enthalten ist“. Die Ergebnisse geben ihm Recht. Seine Weißweine strotzen nur so vor Kraft und Frucht. Von den über ein Dutzend verschiedenen Lagenweinen gleicht keiner dem anderen. Nie haben wir bessere Essensbegleiter zur asiatischen Küche verkostet. Der herrlich trockene „Schoffweg“ schreit förmlich nach einem kräftigen Risotto. Der „Rotenberg“ mit seinen frischen Limettenaromen passt perfekt zu gegrilltem Fisch, gerne auch mit Thai-Gewürzen. Schon der Basiswein „Alsace“ kann mehr als alle hochgetrimmten, barriquegetunten Neue-Welt-Brecher zusammen. Und für diejenigen, die trotzdem wissen wollen, was denn in den Weinen drin ist, sei verraten: die Hauptrebsorten sind Grauburgunder, Riesling und Gewürztraminer.

Vinum Carpe Noctem: Marcel Deiss

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