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Graf Adelmann

Warum Weine vom Graf Adelmann

Alter deutscher Weinadel. Sohn Graf Felix hat nun die Regie übernommen und bietet uns ein breites Spektrum an ausgezeichneten Weinen. Die Brüssele-Weine aus der Mittelklasse sind prima Begleiter für jeden (besseren) Tag, da sie auch preislich sehr akzeptabel sind. Die Prestige-Produkte treiben jedem Genießer das Wasser in die Augen. Die „Löwen von Schaubeck“ und die Rotwein-Cuvée „Vignette“ sind ganz klar württembergische Spitzenklasse. Ein exotisches und aufregendes Trinkvergnügen ist der Muskateller-Sekt mit seinen tollen Rosenaromen!

Vinum Carpe Noctem: Graf Adelmann

Das sagt der Winzer über sich selbst

Geschichte
Auf Burg Schaubeck profitieren wir von mehr als 700 Jahren Erfahrung im Weinbau. Diese lange Tradition (erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1297) ist die Grundlage, aber natürlich entwickeln wir uns weiter und haben immer wieder Pionierarbeit geleistet. So reifen unsere besten Rotweine dank des Engagements von
 Michael Graf Adelmann
 bereits seit 1981 im Barrique – einer Zeit, in
der in Deutschland ein
 Holzton im Wein noch als grober Fehler galt.
Es folgten gezieltes Ausdünnen von Trauben, elektronische Gärtemperatursteuerung, Ganztraubenpressung und 1989 schließlich die erste Cuvée. Alles Ideen und Techniken, die inzwischen vielerorts als Standard gelten und im Begriff sind, Tradition zu werden. Sie wurden noch bis vor wenigen Jahren abgelehnt oder waren unbekannt – zumindest in Deutschland. Seit 1914 ist das Gut im Besitz der Grafen Adelmann. Zu diesem Zeitpunkt wurde in den Weinbergen schon seit fast 1000 Jahren Wein angebaut.

Weine 99% trocken, seit über 30 Jahren.
Auch wenn wir auf 70% unserer Fläche Rotwein anbauen, pflegen wir mit Leidenschaft auch finessenreiche Weissweine. Rotweine vergären bei uns klassisch auf der Maische (Beerenhäute). Die Top-Qualitäten werden im Barrique und oder in 600er Fässern gepflegt. Die Weissweine werden im Hinblick auf Klarheit, Frische und Frucht größtenteils im Edelstahlgebinde ausgebaut. Einzige Ausnahme ist bisher unser Grauburgunder, der auch mal in 500L-Fässern liegt. Und in ganz besonderen Jahren gibt es den, Grauburgunder HADES’, einen reinrassigen Barrique- Grauburgunder.

Mit einem durchschnittlichen Ertrag
 von etwa 55 Hektolitern (Durchschnitt in Württemberg sind ca. 110hl) beweisen wir einmal mehr die Ernsthaftigkeit unseres Qualitätsstrebens. Wie fast überall gilt: Menge oder Qualität. Bei- de Ansätze sind nachvollziehbar, wir haben uns immer der zweiten Variante verschrieben – die Weinberge danken es uns mit charaktervollen und extraktreichen Weinen.
Neben unseren beiden wichtigsten Sorten Lemberger (Blaufränkisch) und Riesling pflegen wir ganz nach Württemberger Tradition eine große Sortenvielfalt: Weiss- und Grauburgunder, ebenso wie Spätburgunder und etwas Trollinger, aber auch einige Raritäten wie Muskateller, Traminer Muskattrollinger, Clevner, Samtrot. Nicht zuletzt diese Vielfalt ermöglicht es, einer besonderen Leidenschaft nachzugehen:
schlägt unser herz nicht nur für reinsortig ausgebaute Weine, sondern gleichermaßen für Cuvées. Gelingt es, dass eine Komposition verschiedener Rebsorten mehr ergibt als die Summe ihrer Bestandteile, haben wir einen neuen Wein mit besonderem Charakter und spezifischen Kombinationsmöglichkeiten geschaffen. Häufig etwas komplexer und harmonischer als ihre reinsortigen Geschwister, erfreuen uns diese Weine auch mit einem enormen Reifepotential.

Ein Umsatzanteil von 25% bei den Cuvées dürfte in Deutschland beispiellos sein. Weinerzeuger in anderen Regionen, etwa im Bordeaux, Chateau-Neuf-Du-Pape oder im Chianti, können über einen so geringen Cuvée-Anteil natürlich nur milde lächeln – bei ihnen geht es eher gegen 90%.

Die Weinberge
21 Hektar mit insgesamt 60% Steillagen halten uns auf Trab, bieten aber auch ideale Grundvoraussetzungen für unser Qualitätsbestreben: Bei Steigungen bis 75% profitieren unsere 
Reben von intensiver und langer Sonneneinstrahlung.Zudem begünstigt der Neckar, der unterhalb unserer Terrassenweinberge fließt und einen Teil des Lichts reflektiert, das Mikroklima. Die Kleinbottwarer Lagen sind Keuper-Hänge, also Sandsteinverwitterungsböden, während unsere Terrassenlagen in Hoheneck am Neckar Muschelkalkböden sind.
Gleich zwei Spitzenlagen befinden sich in unserem Alleinbesitz: Kleinbottwarer Süßmund und Kleinbottwarer Oberer Berg. Dadurch profitieren wir nicht nur von den hervorragenden Boden- und klimatischen Eigenschaften, sondern können gleichzeitig auch sicher sein, dass ein Süßmund immer ein Süßmund bleibt – ohne Mitbewerber im gleichen Weinberg, die vielleicht eine andere stilistische Richtung anstreben und so das Geschmacksbild verwischen könnten.

Allem voran steht der Anspruch, hochwertige und eigenständige Weine zu erzeugen, ohne fremde Stilistiken oder andere Regionen zu imitieren.

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