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Beurer

Warum Weine vom Weingut Beurer

„Antiautoritärer Weinbau“ – so nennt Jochen Beurer selbst seine Art des Weinmachens. Seine Produkte sind wild, unkonventionell, ungeheuer aromenreich und haben einen hohen Wiedererkennungswert. Der Rebenanbau erfolgt komplett nach den Richtlinien des Demeter-Verbandes. Im Keller wird nur mit Spontanvergärung gearbeitet, damit die kellereigenen Hefen dem Traubensaft den perfekten Ausdruck des heimischen Terroirs mitgeben können. Der Riesling „Junges Schwaben“ aus dem berühmten Weinberg Pulvermächer ist sicherlich der interessanteste Riesling des gesamten Anbaugebietes. Eine „herrliche Gosch voll Wein“. Doch probieren Sie selbst…

Vinum Carpe Noctem: Jochen Beurer

Das sagt der Winzer über sich selbst

Geschichte
»Im Jahr 1997 starteten wir als unabhängiges Weingut in Kernen-Stetten. Unsere Familie betreibt vor den Toren Stuttgarts seit Generationen Landwirtschaft, mein Vater Siegfried war der Vorstand der örtlichen Genossenschaft. Unsere Entscheidung, aus der Genossenschaft auszutreten, war keine leichte. Wir wollten aber unbedingt mit Spaß am Wein die Qualität deutlich steigern.«  Jochen Beurer.

Zu Beginn bauten wir unseren Wein konventionell an. 2003 folgten erste Versuche mit Methoden nach ökologischen Kriterien: Verzicht auf Reinzuchthefe, statt dessen auf Spontangärung setzen, um so durch die natürliche Hefeflora des Standortes einen möglichst charakteristischen, den Böden und dem Umfeld entsprechenden Geschmack zu erzielen. Ökologie hat für uns heute oberste Priorität. Wir arbeitet nach den Richtlinien des Demeter-Verbandes.

Reinheit, Mineralität, Lebendigkeit, Spannung, Komplexität, Ausdruck. Unsere Weine sind unkopierbare Originale. Lassen Sie den Weinen bei der Verkostung ZEIT und verwenden Sie ein großes Glas. Damit geben Sie den Aromen die Möglichkeit sich zu entfalten. Probieren Sie die Ergebnisse unseres antiautoritären Weinbaus – eigenwillig, mutig und konsequent biodynamisch.

Philosophie
Kontrolliertes Nichtstun – damit ist schon viel über unsere Philosophie gesagt. Selbstverständlich beherrschen wir unser Handwerk, doch viel wichtiger als alle technischen Grundlagen ist für uns, mit der Natur und mit viel Gespür für den richtigen Augenblick zu arbeiten.

Unsere Weinberge bewirtschaften wir deshalb ökologisch, biodynamisch nach Demeter-Richtlinien und sorgen damit nicht nur für gesunde, ausgeglichene Reben, sondern schaffen auch Lebensräume für Kräuter, Pflanzen und Tiere.

 Junges Schwaben
Im besten Sinne bodenständig – und trotzdem Avantgarde? Die Winzergruppe Junges Schwaben zeigt, dass dies geht. Und steht damit ein Stück weit für den enormen Wandel Württembergs von der „Trollinger-Republik“ zu einem der innovativsten Weinbaugebiete Deutschlands. Was 2002 offiziell mit dem Namen Junges Schwaben begann, ist inzwischen eine verschworene Gemeinschaft von fünf Freunden, der 2010 sogar der ARTVINUM-Preis als europäische Nachwuchswinzer des Jahres verliehen wurde.

Jochen Beurer, Sven Ellwanger, Hans Hengerer, Rainer Wachtstetter und Jürgen Zipf sind grundverschiedene Typen – und doch scheint ihr Wurzelstock der gleiche zu sein: Ehrlichkeit, Handwerk, Aufrichtigkeit, Naturliebe, Streben nach höchstmöglicher Qualität sind Begriffe, die man oft hört, wenn man mit ihnen spricht.

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