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Toni Jost Hahnenhof

Warum Weine vom Weingut Toni Jost Hahnenhof

Vinum Carpe Noctem: Weingut Toni Jost Hahnenhof

Das sagt der Winzer über sich selbst

Familie
1975 habe ich, Peter Jost, Dipl. Ing. Weinbau, den Betrieb von meinem Vater Toni übernommen. Dem Vater zu Ehren, der das Weingut in schwierigen Kriegs- und Nachkriegszeiten bewahrt hat, haben wir erstmals den Namen Toni Jost für unser Weingut beibehalten. Bis dahin war es üblich, das Weingut nach dem jeweiligen Inhaber, Toni, Phillip, Adam Jost, zu benennen. 2009 hat unsere Tochter Cecilia ihr Weinbaustudium in Geisenheim abgeschlossen. Nach Aufenthalten in Baden, in Österreich und zuletzt in Neuseeland tritt sie nun als sechste Generation ins Weingut ein.

Bacharacher Hahn
Seit 180 Jahren bewirtschaftet unsere Familie Weinberge in Bacharach. Dabei hat sich der Betrieb zu allen Zeiten darauf konzentriert, Flächen in der Spitzenlage Bacharacher Hahn zu erwerben. Heute befindet sich die Lage fast in unserem Alleinbesitz; daher auch der Name Hahnenhof für unser Weingut. Der Betrieb umfaßt heute 15 Hektar Rebfläche; sie sind zu 80 Prozent mit Riesling bestockt, auf 15 Prozent der Weinberge gedeiht Spätburgunder, daneben haben wir je eine Parzelle mit Weißburgunder und mit Dunkelfelder bepflanzt.

Rheingauer Weinberge
Ein Drittel unserer Weinberge liegt im Rheingau, in den Gemarkungen Walluf und Martinsthal. Das dortige Weingut befindet sich seit über 200 Jahren im Besitz der Familie. Gegründet wurde es als landwirtschaftlicher Mischbetrieb mit Weinbau, Obstbau und einer Mühle. Seit 1953 gehört es durch Erbe mütterlicherseits zu unserem Weingut. Seit 1989 ist unser Weingut mit diesen Rheingauer Weinbergen Mitglied bei den Rheingauer Traditionsweingütern (VDP). Dem VDP Mittelrhein gehören wir als Gründungsmitglied seit 1987 an.

Weinphilosophie
Charaktervolle Weine sind geprägt von ihrer Herkunft; sie stammen aus Lagen, die vom Boden und Mikroklima her einzigartig sind. Diese Besonderheiten des „Terroirs“ herauszuarbeiten, ist die Aufgabe des Winzers.Das wichtigste Werkzeug dafür sind geringe Erträge. Erst in der Konzentration wird die Struktur authentischer Weine deutlich, spiegelt der Wein im Glas die Einzigartigkeit seiner Herkunft wider. Hohe Erträge nivellieren die feinen Unterschiede, machen die Weine gesichtslos.

Die Arbeit im Keller ist dann nur noch geprägt von dem Bemühen, das Potential an Charakter und Einzigartigkeit zu bewahren, was im Weinberg herangewachsen ist. Nur so entsteht ein eigenständiger, unverwechselbarer Wein, das Gegenteil von einem anonymen Produkt, das ein „Weinmacher“ auf Grund von Marktanalysen einem aktuellen Publikumsgeschmack entsprechend designed hat.

Große Weine werden nicht im Keller gemacht, sie wachsen im Weinberg.

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